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Familienbiografischer Vortrag
"Was hat die Flucht meiner Vorfahren mit mir zu tun?"
26. März 2020 - GHH, Düsseldorf

Kann es sein, dass noch zwei, drei oder sogar vier Generationen nach einem existenziellen Ereignis wie Flucht oder Vertreibung Auswirkungen davon bei den Nachfahren zu spüren sind? Die Antwort ist: JA. Die erlebte Entwurzelung der Vorfahren ist ein tiefgreifendes Familienschicksal, wodurch ein Nachfahre beispielsweise einfach seinen Platz im Leben nicht findet, entweder beruflich oder persönlich. Andere ziehen rastlos dauernd um oder das Gegenteil, sie verharren und bewegen sich nicht vom Fleck. Der Zusammenhang mit der meist über 70 Jahre zurückliegenden Flucht bzw. Vertreibung der Vorfahren wird nur unbewusst (meist diffus) wahrgenommen.

Wenn traumatische Ereignisse innerhalb der Familie keinen „friedlichen Abschluss“ gefunden haben, so führen „gewisse Themen“ immer wieder zu Zündstoff auch innerhalb der familiären Beziehungen. Eine mitfühlende Mischung aus Analyse und Würdigung der damaligen Ereignisse, kann im Hier und Jetzt zu Erleichterung und überraschenden Lösungen führen. Der erweiterte Familienstammbaum (das sogenannte Genogramm) kann hierfür als Grundlage dienen.

Beim interaktiven Vortragsabend werden familienbiografische Zusammenhänge anhand eines anschaulichen Fallbeispiels vorgestellt. Die interessierten Zuhörer lernen eine Familie, die 1945 eine Flucht erlebt hat, über 3 Generationen hinweg kennen. Darüber hinaus sind selbstverständlich persönliche Fragen in geschützter Atmospähre herzlich willkommen.

Referentin:
Mechthild Batzke

Termin:
Donnerstag, 26. März 2020, 19.00 - 20.30 Uhr

Ort:
Gerhart-Hauptmann-Haus
Deutsch-Osteuropäisches Forum
Bismarkstr. 90, 40210 Düsseldorf

Eintritt:
frei

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Kultur-Programms der Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus statt www.g-h-h.de